Gesundheitsreform


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Abgeschickt von Dr. Martin Sattelkau am 19 Januar, 2007 um 14:40:17

Mich würde stark interessieren, wie die Treptower, Plänterwalder und Baumschulenweger über die Gesundheitsreform denken.

Ich bin der Meinung, man sollte den Mut haben, die gesamte Aktion abzublasen und anschließend den Denkprozess neu anzuschieben.

Kurzfristig könnten ja folgende Maßnahmen durchgeführt werden, um die Effizienz des Systems schnell zu verbessern:

- jährliche Reduzierung des Finanzausgleiches zwischen den Kassen bis auf 0 über die nächsten 5 Jahre
- Konkurs von Kassen zulassen
- Kontrahierungszwang, bei Konkurs auch rückwirkend
- Aufhebung der künstlichen Grenze zwischen privaten und gesetzlichen Kassen
- Einführung eines einheitlichen Prämienberechnungssystems (hier ziehe ich das der gesetzlichen Kassen vor)
- Einführung der Bildung eines Kapitalstocks
- teilweise Abkopplung der Prämienberechnung von der reinen Arbeit, um in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, nicht unnötig die Beitragssätze in die Höhe zu treiben
- prozentuale Zuzahlung bei Arzeneimitteln unter Beibehaltung der 2%-Einkommensklausel
- Ausstellung einer Rechnung durch den Arzt, damit der Patient versteht, welche Kosten, wie anfallen

Gruß Martin Sattelkau



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